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Zum Thema Schilddrüsenerkrankung:
Operation nur vom Spezialisten

von Dr. med. Christian Huschke,
Ärztlicher Direktor MMClinic
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Jeder dritte Deutsche leidet an einer Schilddrüsenerkrankung, doch die Symptome und Gefahren bleiben oft lange Zeit unbeachtet. Dabei ist die Diagnostik einfach: schon ein Bluttest gibt Aufschluss darüber, ob eine Funktionsstörung vorliegt. Die Ultraschalluntersuchung zeigt eine Vergrößerung der Schilddrüse und mögliche Knoten; ggf. erfolgt noch zusätzlich ein Szintigramm zur weiteren Differenzierung.

„Heiße“ Knoten (autonome Adenome) sind besonders aktive Schilddrüsenareale (= Überproduktion
von SD-Hormonen). Diese Knoten sind an sich gutartig. Davon zu unterscheiden sind die „kalten“ Knoten, die funktionslos sind, aber auch zu bösartigen Veränderungen neigen können.

Operiert werden muss bei bösartigen Befunden und sollte bei mechanischen Komplikationen wie z.B. Luftnot, Schluckbeschwerden oder Heiserkeit sowie bei Versagen der medikamentösen Therapie bei Überfunktion. Die häufigste Operationsmethode ist das „Standardverfahren mit Neuromonitoring“. Kleiner Schnitt – kaum Narbe! Wichtig ist, dass jeder Patient individuell die für ihn passende Therapie und Operation erhält.

Hierzu gehört eine individuelle Beratung. Schilddrüsenerkrankungen kann man auch vorbeugen
– dabei sollte auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, häufig Fisch sowie die Verwendung von jodhaltigem Salz in der Küche geachtet werden.


Kontakt unter:
Dr. med. Christian Huschke,

Chirurgische Praxis im Metropol
Medical Center Nürnberg,
Kooperationsarzt SANA-Klinik
Nürnberg
www.drchristianhuschke.de

www.mmc-nuernberg.de