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Zum Thema: Fußfehlstellungen im Sport
von Dr. med. Jörn Kühle, Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie.

Die heutige Fußchirurgie ist häufig die Chirurgie zur Wiedererlangung schöner Füße. Beim Sportler rückt aufgrund statischer Fehlstellungen im Fußbereich der Belastungsschmerz in den Vordergrund. Hier wird der operative Eingriff zur Wiedererlangung der Belastungsfähigkeit notwendig. Wichtig ist, dass letztendlich nach Korrektur im Fußbereich eine schmerzfreie Vollbelastung ohne Bewegungseinschränkung möglich ist.

Besonders im Bereich der Hallux-valgus-Chirurgie zeigen sich die minimalinvasiven Vorgehen mit kleinen Schnitten den operativen Eingriffen deutlich überlegen. Betrifft die Hallux-valgus-Abweichung (Ballenzehe) häufiger Frauen, so findet sich die Großzehengrundgelenksarthrose mit der daraus folgenden Versteifung im Großzehengrundgelenk (Hallux rigidus) eher den Mann.

Sind früher die Großzehengrundgelenksarthrosen oft versteift worden, so lassen sich heute, unter Erhaltung der Beweglichkeit, die Gelenke mittels einer Prothese versorgen. Hierdurch wird eine spätere Bewegungsunfähigkeit des Gelenkes vermieden. Auch hier zeigt sich durch die minimalinvasive Implantationstechnik eine zügige Rekonvaleszenz. In der Regel sind die Patienten 3-4 Wochen nach der Operation in der Lage, selbstständig und unter Vollbelastung ihr normales Gangbild – und somit ihre sportliche Betätigung – wieder aufzunehmen.


Kontakt unter:
Dr. med. Jörn Kühle, Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie,
Zertifikat Fußchirurgie der deutschen Assoziation für Fuß- und
Sprunggelenk e.V. im Metropol Medical Center in Nürnberg.
www.mmc-nuernberg.de