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Zum Thema: Spinalkanalstenose der Lendenwirbelsäule
(Wirbelkanalverengung)
von Dr. med. Frank Grochulla,
Facharzt für Neurochirurgie, Chirotherapie
.

Erkrankungen der Wirbelsäule zählen zu den häufigsten Beschwerden der modernen Industriestaaten. Infolge Belastung und Abnutzung der Bandscheiben kann die Wirbelsäule instabil werden. Der Körper versucht die Stabilität der Wirbelsäule durch Abstützungsreaktionen (Verstärkung des Knochens, der Gelenke und Bänder) wiederherzustellen.

Dies führt jedoch zur Verdickung der Gelenke und zu Veränderungen an Wirbelkörpern. Diese Veränderungen verursachen eine Einengung des Wirbelkanals – die sogenannte Spinalkanalstenose. Die im Wirbelkanal verlaufenden Nervenwurzeln haben dann weniger Platz und werden gedrückt.

Führendes Symptom der Spinalkanalstenose sind Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in beide Beine mit oder ohne neurologische Ausfälle. Häufig wird Linderung durch kurzes Anhalten und eine nach vorn gerichtete Beugung oder durch kurzes Setzen erreicht.

Als Behandlungsmaßnahmen kommen zunächst konservative Therapien zum Einsatz. Wenn diese nicht ausreichen, kommen operative Behandlungen mit in der Regel minimalinvasiven Techniken mit oder ohne zusätzliche stabilisierende Verfahren wie Coflex (dynamisches U) oder Fixateur interne in Frage. Dabei gilt es, in erster Linie die Nerven von ihrem Engpass zu befreien. Durch die Wegnahme des Drucks erholen sich die Nerven und die Beschwerden bilden sich zurück.


Kontakt unter:
Dr. med. Frank Grochulla, Facharzt für Neurochirurgie, Chirotherapie
im Metropol Medical Center Nürnberg.

www.mmc-nuernberg.de